Wasserversorgung
Das Gemeindewerk sorgt dafür, dass für die Wasserbezüger jederzeit genügend Wasser in einwandfreier Qualität zur Verfügung steht. Es unterhält das gemeindeeigene Wasserleitungssystem mit ihren Pumpwerken, Reservoiren, Messschächten und Steuerzentralen sowie Brunnenanlagen.
Wasserhärte
Die Wasserhärte wird grundsätzlich in "Grad" eingeteilt. Die Wasserhärte der öffentlichen Wasserversorgung liegt bei 40 - 45 franz. Härtegrade. Damit gehört das Rorbaser Wasser gemäss Waschmittelproduzenten in die Kategorie "hartes Wasser".
Trinkwasserqualität
Das Rorbaser Trinkwasser wird in zwei Quellwasserpumpwerken (QWPW) aufbereitet, einerseits im QWPW Heerensteg und andererseits im QWPW Riet. Das Wasser der beiden Trinkwasserwerke kann sich im Leitungsnetz vermischen. Je nach Quartier und Tageszeit kann daher die Zusammensetzung des Trinkwassers variieren.
Die Wasserversorgung Rorbas lässt, im Rahmen der Selbstkontrolle, das in den beiden Werken aufbereitete Trinkwasser regelmässig kontrollieren. Zudem überwacht das Kantonale Labor Zürich https://www.zh.ch/de/gesundheitsdirektion/kantonales-labor.html die Einhaltung der geltenden Richt- und Höchstwerte durch Inspektionen und Laboruntersuchungen.
Nur ein Bruchteil der Parameter ist im Lebensmittelrecht reguliert (Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen, TBDV, SR 817.022.11).
Von allen Qualitätswerten werden die mikrobiologischen Parameter am häufigsten überwacht. Hier gelten besonders strenge gesetzliche Vorgaben, da mikrobiologische Verunreinigungen eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit darstellen können.
Das abgegebene Trinkwasser entsprach bei den meisten Beprobungen den Vorgaben der Lebensmittelgesetzgebung.
Mehr über die Rorbaser Trinkwasserqualität erfahren Sie hier: https://trinkwasser.ch/de
Untersuchungsberichte:
Untersuchungsbericht Wasserversorgung, Nachbeprobung zu Routineprobe 5.1/5.2 am 17.12.2025
Untersuchungsbericht Wasserversorgung, Nachbeprobung zu Routinebeprobung 5.1/5.2 am 12.12.2025
Untersuchungsbericht Wasserversorgung, Routineprobe 5.1/5.2 vom 08.12.2025
Ergebnis Trinkwasseruntersuchungen vom 04.12.2025, Kantonales Labor ZH
Untersuchungsbericht Wasserversorgung. Routineprobe vom 25.09.2025
Ergebnis Trinkwasseruntersuchungen vom 20.08.2025, Kantonales Labor ZH
Untersuchungsbericht Wasserversorgung, Routineprobe vom 19.06.2025
Ergebnis Trinkwasseruntersuchungen vom 11.04.2025, Kantonales Labor ZH
Untersuchungsbericht Wasserversorgung, Routineprobe vom 14.05.2025
Ergebnis Trinkwasseruntersuchungen vom 10.12.2024, Kantonales Labor ZH
Ergebnis Trinkwasseruntersuchungen vom 12.08.2024, Kantonales Labor ZH
Ergebnis Trinkwasseruntersuchungen vom 12.04.2024, Kantonales Labor ZH
Ergebnis Trinkwasseruntersuchungen vom 28.08.2023, Kantonales Labor ZH
Chlorothalonil
Neben den allgemeinen mikrobiologischen und chemischen Eigenschaften des Trinkwassers rückten in letzter Zeit Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder deren Abbauprodukte in den Fokus der Öffentlichkeit. Dabei war in den Medien oft vom Wirkstoff Chlorothalonil und dessen Abbauprodukten zu lesen.
Denn das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat weitere Abbauprodukte des Wirkstoffes Chlorothalonil auf die Liste der relevanten Metaboliten gesetzt. Damit gilt auch für diese Substanzen im Trinkwasser der Höchstwert von 0,1 Mikrogramm/Liter (= 0,0000001 Gramm/Liter).
Trinkwasser mit Rückstands-Konzentrationen über diesem Höchstwert erfüllt die Anforderungen an sauberes Trinkwasser nicht. Eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit besteht allerdings nicht. Trotzdem sind die betroffenen Wasserversorgungen angehalten, Massnahmen zur Reduktion der Verunreinigungen zu treffen. Sie haben dazu zwei Jahre Zeit.
Die detaillierten Messresultate finden Sie hier:
Ergebnisbericht Kantonales Labor vom 16.12.2025
Untersuchungsbericht bachema AG vom 25.09.2025
Untersuchungsbericht bachema AG vom 19.06.2025
Untersuchungsbericht bachema AG vom 25.02.2025
Vorabbericht bachema AG vom 11.09.2024
Ergebnisbericht Kantonales Labor vom 04.10.2023
Ergebnisbericht: Chlorothalonil-Metaboliten 05.05.2020
Gemäss Auskunft des Kantonalen Labors Zürich (KLZH) ist davon auszugehen, dass eine Vielzahl von Wasserversorgungen im Kanton Zürich, welche ihr Trinkwasser mehrheitlich aus Grundwasser in landwirtschaftlich genutzten Gebieten beziehen, eine erhöhte Konzentration des Chlorothalonil-Metaboliten aufweisen.
Basierend auf Messresultaten aus zahlreichen Wasserversorgungen im Kanton Zürich wird das Kantonale Labor Zürich mit den Bundesbehörden im Spätsommer 2020 Gespräche über das weitere Vorgehen führen. In Abstimmung mit den Kantonalen Behörden wird darum im Moment mit allfälligen Massnahmen zugewartet, bis das weitere Vorgehen gesamtschweizerisch festgelegt ist.
Die wichtigste Massnahme hat bereits der Bund ergriffen, indem er die Verwendung von Chlorothalonil per Januar 2020 in der Schweiz verboten hat. Das heisst, Chlorothalonil wird in der Landwirtschaft nicht mehr eingesetzt und die Chlorothalonil-Abbauprodukte im Grundwasser werden allmählich abnehmen.
Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.
Ansprechpersonen
| Name | Funktion | Telefon/E-Mail |
|---|---|---|
| Löwenthal Thomas | Leiter Gemeindewerk | 079 420 08 36 (Pikettnummer 24h) gemeindewerk@rorbas.ch |
| Dünnenberger Daniel | Wasserversorgung Brunnenmeister | 079 636 70 65 079 420 08 36 (Pikettnummer 24h) daniel.duennenberger@rorbas.ch |